Orgelsanierung

Die Orgel wurde 1958 durch Orgelbauer Ziegler in die neue renovierte Kirche Bubikon eingebaut. Sie hat eine elektro-pneumatische Tastatur und 23 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. 1994 wurde die Kirche saniert, danach wurde die Orgel 1995 revidiert.

Staub und Schutz haben Ihr zugesetzt, so müssen die 66 Membranen und 27 Pulpeten, sowie die Kontakte der Tastatur ersetzt werden. Diese Arbeite bedingen, dass die Orgel in ihre Bestandteile zerlegt werden. Alles wird geputzt, die Ledermembranen, die elektrischen Tastaturkontakte ersetzt.

Die Sanierung begann am Montag 13. Februar und wird am Freitag, 17. März abgeschlossen worden sein. Diese Arbeiten werden gestaffelt ausgeführt, zuerst wird das Hauptwerk und das Pedal, saniert, dann folgten die Arbeiten am Rückdispositiv, das ist der Teil mit den Pfeifen, die vom Kirchenraum an der Empore montiert sind.

Da diese Arbeiten je nach Verschmutzungsgrad und Abnutzung nur ca. alle 20 Jahre ausgeführt werden, ermöglichen wir den Interessierten aus unserer Gemeinde den Blick in die „offene“ Orgel. Dazu bieten wir zwei Angebote an. 

Am Sonntag, 26. Februar ab 11.00 Uhr, nach dem Gottesdienst, steht die Kirche allen offen für den Chilekafi aber besonders auch den Interessierten der Orgel. Dieses offene Angebot ist sehr geeignet für Familien mit Kindern. Herr Volpert steht mit Erklärungen und Antworten allen „Orgelgängern“ zur Verfügung. Wer nicht die Orgel, sondern lieber den Kirchturm begeht, kann dies unter der Führung vom Sigristen Ueli Steiner gerne tun.

Für die Schulklassen aus unserer Gemeinde, der vierten bis sechsten Klasse gibt es in der Woche vom 6. März geführte Orgelbesichtigungen. Die Anmeldung erfolgt über die Klassenlehrpersonen. Der Orgelbauer Herr Volpert erklärt wie es von der Luft aus dem Gebläse einen Ton gibt, ein praktischer Physikunterricht. Damit die Gruppe nicht zu gross ist, führt unser Sigrist Ueli Steiner die andere Gruppe durch den Kirchturm.

Der Abschluss der Sanierung wird mit einer kleinen Orgelmatinee von unserem Organist Koni Weiss als Abschluss des Gottesdienstes vom 19. März begangen.

Text und Fotos:  Walter Brunner